• Die Zauberflöte

    Die Zauberflöte

    Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Staatsoper Wien
    tickets available

    Opernring 1
    1010 Wien
     

    Die Zauberflöte Staatsoper Wien Mi 19.Mai 2027
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    Der jun­ge Prinz Ta­mi­no er­hält von der Kö­ni­gin der Nacht den Auf­trag, ih­re Toch­ter Pa­mi­na – in die er sich be­reits beim An­blick ei­nes Por­träts ver­liebt – aus den Hän­den Sa­ra­s­tros zu ret­ten.

    Ge­mein­sam mit Pa­pa­ge­no macht er sich auf die Rei­se. Im Lau­fe sei­ner Un­ter­neh­mung er­kennt Ta­mi­no die Gü­te Sa­ra­s­tros. Er be­steht meh­re­re Prü­fun­gen und darf zum Lohn, ge­mein­sam mit Pa­mi­na, an die Stel­le Sa­ra­s­tros tre­ten. Auch Pa­pa­ge­no fin­det ei­ne zu ihm pas­sen­de Part­ne­rin: Pa­pa­ge­na.

    Die Zauberflöte an der Wie­ner Staats­oper zeich­net sich durch die de­tail­rei­che, ge­ra­de­zu fil­mi­sche Re­gie­hand­schrift von Barbora Horáková aus: Die Hand­lung be­ginnt in ei­nem Spuk­haus, das von den drei Kna­ben ent­deckt wird. Es ist die dunk­le, aber auch ma­gi­sche Welt der Kö­ni­gin der Nacht, in die die drei Kna­ben hin­ein­ge­zo­gen wer­den und wo sich auch Ta­mi­no wie­der­fin­det. Schon bald rei­sen die Zu­schau­e­rin­nen und Zu­schau­er mit den Fi­gu­ren im­mer wei­ter in die rea­le Welt – ei­nen Koh­len­kel­ler, ei­ne Schul­klas­se, ei­nen »Gent­le­men’s Club«, in dem Sa­ra­s­tro über die Zu­kunft zu ent­schei­den ver­sucht, Pa­mi­nas Kin­der­zim­mer – und auch wie­der zu­rück in den sich stets ver­än­dern­den Raum im ein­gangs er­wähn­ten Spuk­haus…

    Die Zauberflöte – sie zählt ne­ben La clemenza di Tito und dem Re­qui­em zu den letz­ten gro­ßen Wer­ken des Kom­po­nis­ten – zeigt ein­drucks­voll Mo­zarts Spät­stil. Bei al­ler Viel­schich­tig­keit des Ge­sche­hens re­du­ziert der Kom­po­nist mehr und mehr das mu­si­ka­li­sche Ge­fü­ge und stößt so zum wirk­lich Es­sen­zi­el­len vor. Die Zauberflöte macht aber auch das Ne­ben­ein­an­der und Mit­ein­an­der der un­ter­schied­li­chen mu­si­ka­li­schen Tex­tu­ren aus: Pa­pa­ge­no ent­stammt teils dem Vor­stadt­thea­ter-Stil (Die Zauberflöte wur­de im Wie­ner Frei­haus­thea­ter auf der Wie­den ur­auf­ge­führt), an­de­re Fi­gu­ren des Werks hin­ge­gen be­völ­kern deut­lich »opern­haf­te­re« Sphä­ren.

    Mo­zarts Die Zauberflöte, zum Groß­teil ent­stan­den zwi­schen Früh­jahr und Herbst 1791, wur­de im Frei­haus­thea­ter auf der Wie­den in Wien ur­auf­ge­führt. Das Li­bret­to zur Oper ver­fass­te Emanuel Schikaneder, der Im­pre­sa­rio des Thea­ters,

    der auch die Rol­le des Pa­pa­ge­no spiel­te. In sei­nem Zauberflöten-Li­bret­to ori­en­tier­te sich Schikaneder an der herr­schen­den Vor­stadt­thea­ter-Sit­te, ver­band Ele­men­te di­ver­ser Mär­chen­er­zäh­lun­gen mit be­kann­ten Mu­sik­thea­ter-Stof­fen sei­ner Zeit. So sind ein­zel­ne Ein­flüs­se der Geis­tes­welt der Frei­mau­rer, des Ägyp­ti­schen, des po­pu­lär-Ge­heim­nis­vol­len zu fin­den. Die ers­te Zauberflöten-Vor­stel­lung in der heu­ti­gen Wie­ner Staats­oper fand am 1. Sep­tem­ber 1869 statt – zu­vor hat­te man dar­über nach­ge­dacht, das Haus am 25. Mai 1869 mit die­ser Oper zu er­öff­nen. Zauberflöten-Mo­ti­ve fin­den sich auch in der Aus­schmü­ckung des Ge­bäu­des – et­wa in den Fres­ken der Schwind-Log­gia.

     

     

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    (Quelle: wiener-staatsoper.at)