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Opernring 11010 Wien
Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Mi 09.Sep 2026 19:00 replace me !Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Sa 12.Sep 2026 19:00 replace me !Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Di 15.Sep 2026 19:00 replace me !Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Do 17.Sep 2026 19:00 replace me !Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Sa 05.Jun 2027 replace me !Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Di 08.Jun 2027 replace me !Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Sa 12.Jun 2027 replace me !Le Nozze di Figaro Staatsoper Wien Mo 14.Jun 2027 replace me !Figaro und Susanna wollen heiraten, doch ihr Hochzeitstag wird zum Chaos: Graf Almaviva stellt Susanna nach, während Basilio für ihn intrigiert.
Marcellina fordert Figaro mit einem alten Eheversprechen heraus, unterstützt von Bartolo, der sich rächen will. Der liebestolle Page Cherubino sorgt zusätzlich für Verwirrung. Mit Witz, List und der Hilfe der betrogenen Gräfin gelingt es Figaro und Susanna schließlich, den Grafen bloßzustellen. Am Ende siegen Liebe und Vernunft – und der »tolle Tag« nimmt ein glückliches Ende.
In Barrie Koskys temporeicher Inszenierung müssen Susanna und Figaro sich von dem engen Zwischenraum, den ihnen der Graf zugewiesen hat, durch die Prachträume des Almaviva-Palais kämpfen, ehe sich im vierten Akt endlich der Außenraum als Perspektive auftut. Barrie Kosky: »Wir wissen von Shakespeare, dass ein Garten oder ein Wald – vor allem am Abend – ein demokratischer Raum ist. Dort ist alles möglich.«Wolfgang Amadeus Mozart hatte in Lorenzo Da Ponte endlich den lange gesuchten Dichter gefunden, der »das Theater versteht«. Die Lust an der wunderbaren Theaterdichtung Da Pontes ist in jede Note von Mozarts Musik eingegangen, großartig komponierte Ensembles wie das Sextett im dritten Akt fordern die Spielfreude der Sängerdarstellerinnen und -darsteller geradezu heraus. Aber auch die Arien, die Mozart etwa für die Figur der Gräfin Almaviva schreibt, sind nicht nur unvergleichliche Musikstücke, sondern auch musikdramaturgisch klug gedachte stille Momente, in denen die Handlung nicht einfach stillsteht, sondern vielmehr ruhig zu atmen scheint.Es war wohl ein Wagnis, das Wolfgang Amadeus Mozart und Lorenzo Da Ponte gleich bei ihrer ersten Zusammenarbeit eingingen, auf jeden Fall aber eine im Wien des späteren 18. Jahrhunderts vollkommen unübliche Vorgehensweise: Eine neue Oper zu beginnen, ohne dafür zuvor beauftragt worden zu sein, ohne gesicherte Aussicht auf eine Aufführung oder gar Entlohnung. Obendrein stellte die vom Komponisten gewählte Vorlage, Beaumarchais’ Komödie Le Mariage de Figaro, eine Realisation der geplanten Oper auf einer öffentlichen Bühne zusätzlich infrage — hatte doch Joseph II. die Aufführung des mit revolutionärem Zündstoff aufgeladenen Schauspiels noch 1785 mit der Begründung untersagt, dass »das Stück viel Anstößiges« enthalte. Lorenzo Da Ponte verzichtete auf Figaros adelskritischen Monolog aus Beaumarchais’ Vorlage, der Grundton aber blieb – und so ist womöglich etwas Wahres an der Darstellung in den oft sehr freien Memoiren des Librettisten, es sei am Ende seinem, Da Pontes, diplomatischem Geschick geschuldet gewesen, dass der Kaiser die Uraufführung von Le nozze di Figaro am 1. Mai 1786 im Hofburgtheater schließlich persönlich anordnete.Sichern Sie sich Tickets für einen Abend mit Mozarts Meisterwerk in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at.
(Quelle: wiener-staatsoper.at)
