• Die Fledermaus

    Die Fledermaus

    Operette von Johann Strauss Staatsoper Wien
    Opernring 1
    1010 Wien
     

    Die Fledermaus Staatsoper Wien Do 31.Dez 2026
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    Die Fledermaus Staatsoper Wien Fr 01.Jan 2027
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    Die Fledermaus Staatsoper Wien So 03.Jan 2027
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    Die Fledermaus Staatsoper Wien Mi 06.Jan 2027
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    In­tri­gen, Ver­wechs­lun­gen und amou­rö­se Aben­teu­er im Wien des 19. Jahr­hun­derts. Der rei­che Gabriel von Eisenstein wird zu ei­ner Ge­fäng­nis­stra­fe ver­ur­teilt, ent­geht aber sei­nem Schick­sal, in­dem er auf ei­ne Fei­er geht.

    Dort trifft er auf al­te Be­kann­te, dar­un­ter auch sei­ne Frau Ro­sa­lin­de, die sich als mys­te­riö­se Un­be­kann­te tarnt. Ver­klei­dun­gen, Ver­wechs­lun­gen und un­er­war­te­te Wen­dun­gen hal­ten die Gäs­te auf Trab, wäh­rend sie sich in ei­nem Stru­del aus Mu­sik, Cham­pa­gner und In­tri­gen ver­fan­gen. Am En­de klä­ren sich al­le Miss­ver­ständ­nis­se auf, und die Cha­rak­te­re fei­ern fröh­lich das Le­ben und die Freund­schaft.

    Re­gis­seur Otto Schenk, der am 31. De­zem­ber 2011 die Pro­duk­ti­on neu ein­stu­dier­te, sieht in Die Fledermaus zwei Mo­to­ren: die Sen­ti­men­ta­li­tät, das Sich-Hin­ge­ben ei­ner fast hy­po­chon­drisch über­trie­be­nen Stim­mung und die Bla­ma­ge, die durch ei­ne ge­ra­de­zu sa­ta­ni­sche Un­ter­hal­tungs­sucht al­ler Be­tei­lig­ten her­vor­ge­ru­fen wird.
     
    Es gibt kei­nen Kom­po­nis­ten nach Mo­zart, au­ßer Men­dels­sohn, der Leich­tig­keit und durch­sich­ti­gen Or­ches­ter­klang mit so ei­ner dif­fe­ren­zier­ten Kom­bi­na­ti­ons­fül­le, be­son­ders bei den Holz­blä­sern, ver­bin­det, wie es Strauß bei der Fle­der­maus macht. Sei­ne Er­fin­dung ist in ers­ter Li­nie in­stru­men­tal. Ob­wohl er Buf­fo-Ele­men­te der ita­lie­ni­schen Oper über­nimmt (bei Dr. Blind), fin­den wir kei­ne Spu­ren von Bel­can­to. Da­für sind die Ein­flüs­se der al­pen­län­di­schen Volks­mu­sik of­fen­sicht­lich: Jod­ler und auch die Har­mo­nik der vo­ka­len Mehr­stim­mig­keit. Auch muss die Be­deu­tung der Tanz­mu­sik er­wähnt wer­den. Ein Groß­teil der Num­mern hat Tanz­cha­rak­ter: Wal­zer, Pol­ka, Can­can, Ga­lopp, Csár­dás. Bei­na­he das gan­ze eu­ro­pä­i­sche Tanz­re­per­toire fin­den wir hier, auch spa­ni­sche, rus­si­sche, pol­ni­sche Tän­ze. Da­mit er­weist sich Strauß als kos­mo­po­li­ti­scher Eu­ro­pä­er. Au­ßer Mo­zart und viel­leicht Liszt gab es kei­nen Kom­po­nis­ten, der für die Mu­sik der ver­schie­de­nen eu­ro­pä­i­schen Kul­tu­ren so emp­fäng­lich war; und auch des­halb ist er heu­te so ak­tu­ell. (Iván Eröd)
     
    Sel­ten hat ein Werk mit sol­cher Un­mit­tel­bar­keit in Wien ein­ge­schla­gen wie Johann Strauß’ Die Fledermaus. Von der Ur­auf­füh­rung 1874 an brach­te man das Stück in höchs­ter Spiel­dich­te, 1894 kam es zu Hof­opern-Eh­ren, um seit­her na­he­zu durch­ge­hend, und seit 1900 fast im­mer zu Sil­ves­ter, im Re­per­toire zu blei­ben. Die be­rühm­tes­te al­ler Ope­ret­ten nä­hert sich mit glück­li­cher und leich­ter Hand Spiel­ar­ten der ero­ti­schen und so­zia­len Ver­stel­lung und bringt die bür­ger­li­chen Fas­sa­den zum Tan­zen, po­li­ti­sche und ge­sell­schaft­li­che Kom­men­ta­re in­klu­si­ve.

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    (Quelle: wiener-staatsoper.at)