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Opernring 11010 Wien
L'elisir d'amore Staatsoper Wien Di 05.Mai 2026 19:30 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Do 07.Mai 2026 19:00 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Mo 11.Mai 2026 19:30 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Sa 14.Nov 2026 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Di 17.Nov 2026 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Do 19.Nov 2026 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Do 13.Mai 2027 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Sa 15.Mai 2027 replace me !L'elisir d'amore Staatsoper Wien Di 18.Mai 2027 replace me !Der schüchterne Nemorino liebt die selbstbewusste Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt.
In seiner Verzweiflung kauft er vom windigen Quacksalber Dulcamara einen vermeintlichen Liebestrank – in Wahrheit nur Wein. Durch Zufall erbt Nemorino Geld und wird plötzlich begehrt, was Adinas Eifersucht weckt. Schließlich erkennt sie ihre wahren Gefühle. Am Ende finden die beiden zueinander, und Nemorino glaubt fest an die Wirkung seines »Elixiers«.
Otto Schenks klassische Inszenierung hüllt das Werk in ein warmes, »menschelndes« und heiteres Licht. In klaren Bildern erzählt er die Geschichte von Adina und Nemorino, formt aus den Opernfiguren anziehend gestaltete Charaktere, deren Glück man sich als Zuschauer förmlich herbeiwünscht. Wie so oft bei seinen Arbeiten zählt auch bei seiner L’elisir d’amore-Produktion in erster Linie eine Sinnlichkeit des Lebens und der Figuren – einem rein intellektuellen, »verkopften« Zugang stand er stets kritisch gegenüber. Oder, wie es eine langjährige Mitarbeiterin und Oberspielleiterin formulierte: »Wenn man über Otto Schenks Arbeiten spricht, ist die Kernaussage wohl, dass es ihm immer um den Menschen ging. Mit Mitgefühl, mit einem liebevollen, aber durchaus auch kritischen Blick.«»Ich wäre sehr froh, hätte ich den Liebestrank komponiert«, so schwärmte der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy von Donizettis Opern-Dauerbrenner L’elisir d’amore. Er ist nicht der Einzige. Denn nicht nur der Allzeit-Schlager »Una furtiva lagrima« rangiert in vielen privaten Opern-Hitparaden an oberster Stelle, das gesamte Werk funkelt vor Einfallsreichtum und raffiniertem musikalischen Ausdruck. Das Werk selbst steht (neben Einflüssen der französischen Opéra comique) in der Tradition der komischen italienischen Oper, reicht aber über ein Modell des nur Heiteren hinaus: Neben dem Komischen und Unbeschwerten findet sich auch – siehe etwa »Una furtiva lagrima« – Melancholisches und Tiefgängiges. Und gerade diese Mischung macht den besonderen Zauber des Liebestranks aus!Einen seiner größten und bleibendsten Erfolge feierte Donizetti mit L’elisir d’amore – auch wenn aufgrund der Umstände der Entstehung alles andere als ein Triumph zu erwarten gewesen war: Die Direktion des Mailänder Teatro della Canobbiana hatte sich Mitte April 1832 händeringend mit der Bitte um eine Oper an den bekanntlich schnell arbeitenden Donizetti gewandt, weil ein anderer Komponist kurzfristig abgesprungen war. Tatsächlich schuf Donizetti gemeinsam mit dem Librettisten Felice Romani innerhalb kürzester Zeit – in der Literatur findet sich stets der Hinweis »innerhalb von zwei Wochen« – eine neue zweiaktige Oper, eben L’elisir d’amore. Und im Gegensatz zu vielen anderen heute populären Opern der Musikgeschichte zeigte das Werk keinerlei Anlaufschwierigkeiten bei den Zuschauerinnen und Zuschauern: L’elisir d’amore war von der Uraufführung am 12. Mai 1832 an ein Publikumsrenner, der sehr bald von zahllosen Opernhäusern in und außerhalb Italiens nachgespielt wurde.Sichern Sie sich Tickets für einen humorvollen Opernabend in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at.
(Quelle: wiener-staatsoper.at)
