• Ballett: Schwanen­see

    Ballett: Schwanen­see

    Rudolf Nurejew Staatsoper Wien
    Opernring 1
    1010 Wien
     

    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Mo 21.Dez 2026
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Sa 26.Dez 2026
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Mo 28.Dez 2026
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Mi 30.Dez 2026
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Sa 02.Jan 2027
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Di 05.Jan 2027
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Sa 13.Feb 2027
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Di 16.Feb 2027
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    Ballett: Schwanen­see Staatsoper Wien Do 18.Feb 2027
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    Es ist das berühmteste Ballett aller Zeiten: 

    Die traurige Geschichte vom Prinzen Siegfried, der sich mitten in der Nacht tief im Wald in die Schwanenkönigin Odette verliebt, ihr ewige Treue schwört, jedoch durch die bösen Kräfte des Zauberers Rotbart und Odettes Gegenspielerin Odile getäuscht wird. 

    Bis heute hat sich jene Inszenierung ihre Gültigkeit und Faszinationskraft bewahrt, die Marius Petipa 1895 mit Lew Iwanow in St. Petersburg herausbrachte. Mit seiner Choreografie der Weißen Akte erfand Iwanow jene Formensprache und Bildästhetik, die den »Mythos Schwanensee« begründete. Fast 70 Jahre später, in einer völlig veränderten Welt griff Rudolf Nurejew Petipas und Iwanos Fäden auf, die im 20. Jahrhundert bereits im Osten wie Westen in unterschiedlichen Nuancen weitergesponnen worden waren. Mit der Premiere seines Wiener Schwanensees präsentierte er 1964 eine Verdichtung des russischen Bewegungsmaterials in höchste Virtuosität und lenkte den Fokus auf den Einzelgänger Siegfried. Seine Choreografie, die mit 89 Vorhängen bei der von Nurejew selbst an der Seite von Margot Fonteyn getanzten Premiere ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde, ist auch heute noch ein Signatur-Werk des Wiener Staatsballetts und findet seine Interpretation durch immer neue Generationen von Tänzerinnen und Tänzern.
     
    Wie viele Künstler der Romantik fühlte sich auch Peter I. Tschaikowski von märchenhaften Stoffen angezogen und machte sie u.a. zur Basis seines ersten großen Balletts Schwanensee (1877) – eine Partitur, die auf damals noch nie gehörte Weise Situationen mit theatralischem Gespür motiviert und die Charaktere durch psychologische Ausleuchtung als echte Menschen zeigt – auch wenn sie in einem Märchen auftreten. Den farbenreich-lebensfrohen, aber auch elegant-mondänen, immer wieder vom Walzertakt geprägten Tänzen der beiden Festakte stehen die poetisch-lyrischen, aber auch dunkel-dramatischen Welten der Actes blancs gegenüber. Den Divertissements vermochte Tschaikowski jenseits ihres Unterhaltungscharakters dramaturgische Begründung zu verleihen. Das Prinzip der Metamorphose, das die Handlung des Schwanensee bestimmt – Siegfried befindet sich auf der Schwelle zum Erwachsenwerden, Menschen werden zu Schwänen oder Eulen, real-alltägliche Welten verwandeln sich in imaginäre – prägt auch die Komposition, die beständig ihre Farben wechselt – und dies bis hinein in die motivisch-thematische Arbeit mit Leitmotiven, die sich der jeweiligen Situation oder Stimmung genauestens anzupassen wissen. 
     

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    (Quelle: wiener-staatsoper.at)