• Lulu

    Lulu

    Oper von Alban Berg Staatsoper Wien
    Opernring 1
    1010 Wien
     

    Lulu Staatsoper Wien Mo 17.Mai 2027
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    Lulu Staatsoper Wien Do 20.Mai 2027
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    Lulu Staatsoper Wien So 23.Mai 2027
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    Lulu Staatsoper Wien Mi 26.Mai 2027
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    Je­der Mann nennt sie mit ei­nem an­de­ren Na­men. Denn für sie ist Lulu bloß eins: ei­ne Flä­che, auf der sie ih­re Wün­sche und Be­gier­den, aber auch Ängs­te pro­ji­zie­ren. 

    Wer Lulu wirk­lich ist, das kön­nen und wol­len die Män­ner, die ihr er­lie­gen und an ihr zu­grun­de ge­hen, gar nicht wis­sen. Da­rin liegt aber auch die Tra­gik Lulus, die Dr. Schön, den Ein­zi­gen, der ihr wirk­lich et­was be­deu­tet, tö­tet und zu­letzt als her­un­ter­ge­kom­me­ne Pro­sti­tu­ier­te in Lon­don dem Frau­en­mör­der Jack the Ripper zum Op­fer fällt.

    Re­gis­seur Willy Decker ver­steht die Opern­hand­lung als un­ab­läs­si­ge Fol­ge von Kampf­sze­nen, in de­nen die rät­sel­haf­te, män­ner­ver­schlin­gen­de Kind­frau Lulu durch al­le so­zia­len Klas­sen durch­ge­reicht wird, bis sie schließ­lich in der Gos­se zum Op­fer ei­nes Trieb­tä­ters wird. Dem­ent­spre­chend er­in­nert das Büh­nen­bild an ei­ne Ma­ne­ge, in der Lulus Wir­ken und Le­ben vor­ge­führt wird, be­ob­ach­tet von ei­ner na­men­lo­sen Mas­se. Schon am Be­ginn, noch ehe der ers­te Ton er­klingt, sieht man die ein­sa­me und un­be­weg­li­che Lulu in ei­ner nur schein­bar von ihr be­herrsch­ten Are­na, in der der im­mer­wäh­ren­de Kampf zwi­schen dem Männ­li­chen und Weib­li­chen je­den Mo­ment wie­der­auf­ge­nom­men wird.
     
    Lulu ist die ers­te Zwölf­ton­oper der Mu­sik­ge­schich­te.
     
    Als sich der im­mer schon la­bi­le Ge­sund­heits­zu­stand des 50-jäh­ri­gen Kom­po­nis­ten ra­sant ver­schlech­ter­te, wur­de die Ar­beit an dem Werk re­gel­recht zu ei­nem Wett­lauf mit dem Tod. Schluss­end­lich voll­en­de­te Al­ban Berg die ers­ten bei­den Ak­te und nur ei­nen klei­nen Teil des drit­ten Ak­tes. Um­so grö­ßer war der Ju­bel, als Lulu 1979 in der von Fried­rich Cer­ha kom­plet­tier­ten Ver­si­on zur Welt­pre­mie­re ge­lang­te, die auch bei die­ser Wie­der­auf­nah­me zur Auf­füh­rung kommt.
     

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    (Quelle: wiener-staatsoper.at)