• L'Orfeo

    L'Orfeo

    Oper von Claudio Monteverdi Staatsoper Wien
    Opernring 1
    1010 Wien
     

    L'Orfeo Staatsoper Wien So 25.Okt 2026 19:00
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    L'Orfeo Staatsoper Wien Mi 28.Okt 2026 19:00
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    L'Orfeo Staatsoper Wien Sa 31.Okt 2026 19:00
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    L'Orfeo Staatsoper Wien Di 03.Nov 2026
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    Das Glück des Sän­gers Or­feo und sei­ner Eu­ri­di­ce ist von kur­zer Dau­er: Am Tag ih­rer Hoch­zeit wird Eu­ri­di­ce durch ei­nen Schlan­gen­biss ge­tö­tet. 

    Or­feo wei­gert sich, das Schick­sal an­zu­neh­men, und be­schließt, in die Un­ter­welt hin­ab­zu­stei­gen, um Eu­ri­di­ce zu­rück­zu­ho­len. Kraft sei­nes Ge­san­ges dringt er in das To­ten­reich vor und über­re­det des­sen Herr­scher, Pro­ser­pi­na und Plu­to, Eu­ri­di­ce frei­zu­ge­ben. Doch wird Or­feo die Be­din­gung ge­stellt, sich wäh­rend des ge­mein­sa­men Auf­stiegs nicht nach ihr um­zu­bli­cken. Auf dem Weg kom­men Or­feo aber Zwei­fel, ob Eu­ri­di­ce ihm wirk­lich folgt, so­dass er sich zu­rück­wen­det. Da ent­schwin­det ihm die Ge­lieb­te – dies­mal für im­mer.

    Re­gis­seur Tom Mor­ris nahm den al­ten Ge­dan­ken ei­nes ge­mein­sa­men hö­fi­schen Fes­tes ernst und schuf für die Pro­duk­ti­on ei­ne At­mo­sphä­re, die dem Pu­bli­kum ver­mit­telt, selbst Gast auf ei­ner Hoch­zeit zu sein und in das bun­te thea­tra­le Er­eig­nis mit­ein­be­zo­gen zu sein.
     
    In Or­feo sind vie­ler­lei Zu­ta­ten ent­hal­ten: die Ma­dri­gal­kunst der Spät­re­nais­sance, Ein­flüs­se aus der Mu­sik des fran­zö­si­schen Ho­fes, die ers­ten Opern­ver­su­che der Flo­ren­ti­ner Ca­me­ra­ta so­wie al­ler­lei Mi­li­tär- und Volks­mu­sik. Den Rah­men für Or­feo steck­te da­bei die Form der Tra­gö­die ab, die als Vor­wand galt, um ein auf­wen­dig ge­stal­te­tes hö­fi­sches Fest zu ver­an­stal­ten und glei­cher­ma­ßen ein dra­ma­tisch-mu­si­ka­li­sches Be­kennt­nis ab­zu­ge­ben. Auch hier wie­der un­ter­schied­lichs­te Zu­ta­ten: Sze­ne­rie, Büh­nen­ma­schi­ne­rie, po­ly­pho­ne Ele­men­te, Tän­ze, rein in­stru­men­ta­le Tei­le, Re­zi­ta­ti­ve so­wie de­tail­liert aus­ge­stal­te­te Büh­nen­fi­gu­ren.
     
    2022 kam Mon­te­ver­dis L’Orfeo erst­mals an der Wie­ner Staats­oper zur Auf­füh­rung. Die Pro­duk­ti­on war Teil ei­nes erst­mals an die­sem Haus rea­li­sier­ten Zy­klus al­ler drei noch exis­tie­ren­den Opern des Kom­po­nis­ten und zu­gleich ei­ne Re­ve­renz vor dem emi­nen­ten Ein­fluss, den ge­ra­de die­ses 1607 ur­auf­ge­führ­te Werk auf die ge­sam­te Mu­sik­ge­schich­te hat­te. Im Ok­to­ber und No­vem­ber wird mit Ro­lan­do Vil­la­zón ei­ne Künst­ler­per­sön­lich­keit die Ti­tel­par­tie ver­kör­pern, die in ih­rer Viel­sei­tig­keit, ih­rer an­ste­cken­den Lei­den­schaft­lich­keit für Mu­sik und Mu­sik­thea­ter und ih­rer sprü­hen­den Krea­ti­vi­tät seit bald ei­nem Vier­tel­jahr­hun­dert die in­ter­na­tio­na­le Opern­welt be­rei­chert.
     

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    (Quelle: wiener-staatsoper.at)