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Opernring 11010 Wien
Die Meistersinger von Nürnberg Staatsoper Wien Do 06.Mai 2027 replace me !Die Meistersinger von Nürnberg Staatsoper Wien So 09.Mai 2027 replace me !Die Meistersinger von Nürnberg Staatsoper Wien Mi 12.Mai 2027 replace me !Die Meistersinger von Nürnberg Staatsoper Wien So 16.Mai 2027 replace me !Hans Sachs, der angesehene Schuhmacher und Meistersinger, erkennt das Talent des jungen Ritters Walther von Stolzing, der um die Hand Evas wirbt.
Um sie zu gewinnen, muss Walther jedoch den strengen Regeln der Meistersinger genügen. Beim Sängerwettstreit droht er zu scheitern, doch Sachs unterstützt ihn klug. Mit einem neuartigen, inspirierten Lied überzeugt Walther schließlich die Zunft. Er gewinnt Eva, während Sachs für Maß, Kunst und Gemeinschaftssinn plädiert.
Ein wichtiger Aspekt in der Inszenierung Keith Warners ist der Traum. Warner stellt sich den Traum von Sachs als kreatives Bedürfnis vor, in dem Sinn, dass er eine Geschichte über seine Gefühle erschafft. Zugleich wollte er, dass dieses Träumen ansteckend ist. Dass diejenigen, die sich anstecken lassen und das nötige Talent haben, ihre eigenen Welten erschaffen können, eine Art von Illusion. Plötzlich beginnt Sachs, in Walthers Fantasie einzutauchen, er wandelt durch dessen Welten, und umgekehrt kann Walther auf jene von Sachs zugreifen, auch Eva tritt dazu. Das Verhältnis zwischen der Realität und der inneren Vorstellung des Künstlers oder des individuellen Traums wird fließend.»Die Meistersinger bilden – gerade durch die offensichtliche Gegensätzlichkeit – eine Einheit mit Tristan und Isolde, Wagners Opus metaphysicum, in dem dessen gesamtes Schaffen gewissermaßen im Fokus eines Brennglases erkennbar ist. Mehr noch, erst durch die Zusammenschau dieser beiden Werke wird endgültig erfahrbar, was Wagner wichtig war. Denn er zeigt all das, was in Tristan zur Vollendung gebracht wurde, in den Meistersingern als Antithese auf: Chromatik gegen Diatonik etwa oder Harmonik gegen Kontrapunkt, Helden gegen Bürger, Tragödie gegen Komödie.« (Premierendirigent Philippe Jordan)Auch die Meistersinger von Nürnberg hatten eine – wie bei Richard Wagner so oft – lange Entstehungszeit. Bereits 1845 verfasste er einen ersten Prosaentwurf für die später dreiaktige Oper, aber es dauerte rund zwei Jahrzehnte, bis die Partitur in ihrer endgültigen Form vorlag. Am 21. Juni 1868 kam es an der Münchner Hofoper zur Uraufführung des ursprünglich als komisches Gegenstück zu Tannhäuser konzipierten Werkes.Sichern sich Ihre Tickets für einen vergnüglichen Opernabend in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at.
(Quelle: wiener-staatsoper.at)
