• Ballett-Gala  2027

    Ballett-Gala 2027

    Staatsoper Wien
    Opernring 1
    1010 Wien
     

    Ballett-Gala 2027 Staatsoper Wien Mo 28.Jun 2027
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    Die Bal­lett-Ga­la zum Sai­son­ab­schluss 2027 bie­tet ei­nen viel­sei­ti­gen Ein­blick in das au­ßer­ge­wöhn­li­che cho­reo­gra­fi­sche Werk des be­deu­ten­den Tanz­künst­lers Jerome Robbins.

    The Four Seasons von 1979 ist ei­ne tem­pe­ra­ment­vol­le Aus­ein­an­der­set­zung mit der Mu­sik von Giuseppe Verdi. Robbins ver­wan­delt die vier Jah­res­zei­ten in bril­lan­te Tanz­bil­der vol­ler Ele­ganz, Ener­gie und Far­ben. In Other Dances (1976), ge­tanzt zu Kla­vier­stü­cken von Frédéric Chopin, ent­fal­tet sich ein in­ti­mes Pas de deux von poe­ti­scher Schön­heit und fei­ner mu­si­ka­li­scher Sen­si­bi­li­tät. Interplay ist ei­ne der ers­ten Cho­reo­gra­fien von Robbins, die er 1945 zur Ur­auf­füh­rung ge­bracht hat und sei­ne frü­he, von ame­ri­ka­ni­scher Le­bens­freu­de ge­präg­te Hand­schrift zeigt. Zu jaz­zig an­ge­hauch­ter Mu­sik von Morton Gould ent­fal­tet sich ein le­ben­di­ges Spiel ju­gend­li­cher Dy­na­mik, rhyth­mi­scher Prä­zi­si­on und läs­si­ger Ele­ganz. 

    Mit A Suite of Dances (1994) schuf Robbins ein Meis­ter­werk für ei­nen So­lo­tän­zer. Zu den Sui­ten für Vio­lon­cel­lo von Johann Sebastian Bach ent­steht ein in­ti­mer Dia­log zwi­schen Tanz und Mu­sik – kon­zen­triert, von ly­ri­scher Ein­fach­heit und doch vir­tu­os, da­bei zu­tiefst mensch­lich. Den hu­mor­vol­len Ab­schluss bil­det The Concert von 1956, ein char­man­tes Bal­lett vol­ler Si­tua­ti­ons­ko­mik und poin­tier­ter Iro­nie. Zu Mu­sik von Chopin per­si­fliert Robbins die Welt des Kon­zert­saals und zeigt mit fei­nem Witz de­ren Ei­gen­hei­ten. 

    Easy des Re­si­dent Cho­reo­gra­pher des New York City Ballet Justin Peck ist ei­ne ener­gie­ge­la­de­ne und far­ben­fro­he Hom­mage an Jerome Robbins und sei­ne spie­le­ri­sche Her­an­ge­hens­wei­se an Cho­reo­gra­fie. Zur jaz­zi­gen Mu­sik von Leonard Bernstein ist das Werk ei­ne span­nen­de Er­wei­te­rung des Ga­la­pro­gramms, das auch zeigt, wie Robbins’ künst­le­ri­sches Er­be fort­ge­lebt wird.

    Jerome Robbins’ Wer­ke zeich­nen sich durch ei­ne au­ßer­ge­wöhn­lich en­ge Ver­bin­dung von Be­we­gung und Mu­sik aus, in der Rhyth­mus, Struk­tur und emo­tio­na­le Nu­an­cen der Par­ti­tur un­mit­tel­bar in die Cho­reo­gra­fie über­setzt wer­den. Da­bei ver­stand Robbins Mu­si­ka­li­tät nicht nur als ex­ak­tes »Zäh­len«, son­dern als tie­fes Er­fas­sen von Stim­mung, Dy­na­mik und in­ne­rer Dra­ma­tur­gie der Kom­po­si­tio­nen, die er in fein dif­fe­ren­zier­te, na­tür­lich an­mu­ten­de Be­we­gun­gen über­führ­te. Das Ga­la-Pro­gramm gibt Ein­bli­cke in Robbins’ in­ten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit di­ver­sen Kom­po­nis­ten und macht sein Ver­ständ­nis der Be­zie­hung von Tanz und Mu­sik deut­lich.
     
    »Jerome Robbins zählt zu den prä­gen­den Per­sön­lich­kei­ten der Tanz­ge­schich­te. Als Cho­reo­graf und Meis­ter sei­nes Fachs hat er das Bal­lett des 20. Jahr­hun­derts durch sei­ne un­ver­wech­sel­ba­re Hand­schrift ent­schei­dend mit­ge­stal­tet. Die Ga­la bie­tet die be­son­de­re Ge­le­gen­heit, aus­ge­wähl­te Wer­ke aus sei­nem rei­chen Œu­vre zu prä­sen­tie­ren und sein künst­le­ri­sches Ver­mächt­nis be­wusst zu fei­ern. Denn ei­ne Ga­la ist mehr als ei­ne An­ein­an­der­rei­hung von Stü­cken – sie ist ei­ne Hom­mage: an gro­ße Cho­reo­gra­fin­nen und Cho­reo­gra­fen, an be­deu­ten­de Wer­ke und nicht zu­letzt an die Com­pa­gnie, die sie auf der Büh­ne zum Le­ben er­weckt. Robbins war ein au­ßer­ge­wöhn­lich raf­fi­nier­ter Künst­ler. Er ver­band Jazz, Broad­way und klas­si­sches Bal­lett zu ei­ner ein­zig­ar­ti­gen cho­reo­gra­fi­schen Spra­che. Sein Stil war un­ver­kenn­bar und ge­prägt von Mu­si­ka­li­tät, Ele­ganz und Prä­zi­si­on, zu­gleich aber auch von fei­nem Hu­mor, Mensch­lich­keit und emo­tio­na­ler Tie­fe. Ge­ra­de die­se Viel­schich­tig­keit macht sei­ne Ar­bei­ten bis heu­te le­ben­dig und be­rüh­rend – für Tän­ze­rin­nen und Tän­zer eben­so wie für das Pu­bli­kum.« (Alessandra Ferri)
     

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    (Quelle: wiener-staatsoper.at)