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Opernring 11010 Wien
Andrea Chénier Staatsoper Wien Fr 18.Jun 2027 replace me !Andrea Chénier Staatsoper Wien Mo 21.Jun 2027 replace me !Andrea Chénier Staatsoper Wien Do 24.Jun 2027 replace me !Andrea Chénier Staatsoper Wien So 27.Jun 2027 replace me !Andrea Chénier Staatsoper Wien Mi 30.Jun 2027 replace me !Frankreich, rund um die Französische Revolution: Der revolutionär denkende Dichter Andrea Chénier gerät in die Fänge der Schreckensherrschaft Robespierres und wird als Konterrevolutionär verdächtigt.
Sein Schicksal ist eng verwoben mit jenem der jungen Adeligen Maddalena Coigny sowie mit jenem des ehemaligen Kammerdieners Gérard: beide Männer lieben Maddalena, sie wiederum Chénier.
Am Ende wartet jedoch der Tod: Gemeinsam besteigen Andrea Chénier und Maddalena Coigny das Schafott.Die Inszenierung stammt von Otto Schenk, der das Haus am Ring über viele Jahre geprägt hat und dem die höchste Ehrung der Wiener Staatsoper, die Ehrenmitgliedschaft, verliehen wurde. In seiner Zeit mitunter als »zu modern« kritisiert, wurde doch stets auf seine Handwerkskunst, besonders im Hinblick auf die Personenzeichnung, hingewiesen. In seiner Arbeit war es Schenk stets wichtig, für alle Rollen, also auch für die von Choristinnen und Choristen sowie von der Statisterie dargestellten Figuren, Eigenpersönlichkeiten zu entwickeln und es auf der Bühne – im besten Sinne des Wortes – »menscheln« zu lassen. Im Falle der Andrea Chénier-Premiere 1981 beschrieb es die Süddeutsche Zeitung so: »Seine Liebe galt den Massenszenen, in denen jeder Chorist sein eigenes kleines Spiel detailverliebt vorführte.«»Giordano steht als Musiker zwischen den Zeiten. Sein Aufstieg fiel mit dem Mascagnis und Leoncavallos zusammen, doch er war näher verwandt mit Cilèa, Franchetti und Smareglia, die das Wagner’sche Accompagnato auf die italienische Oper übertragen wollten. Sangbare Melodik hüllt die vier Akte ein, warm unterfüttert mit einer massigen Harmonik und einem kompakten Orchester. Aber auch die schlanke Degenführung Puccinis ist ihm nicht fremd. Auch er kennt die aufreizende Kraft der Pause, den brutalen Akzent, den unerwarteten Angriff eines einzelnen Instrumentaleffekts.« (Elsa Bienenfeld, 1926)Gustav Mahler plante in seiner für das Haus so wichtigen Direktionszeit die Wiener Erstaufführung von Andrea Chénier im Haus am Ring - hatte er doch die Oper bereits mit Erfolg in Hamburg herausgebracht. Aufgrund von Sparmaßnahmen wurde vom Obersthofmeisteramt die Aufführungsgenehmigung jedoch verweigert. Daher erfolgte die Wiener Erstaufführung 1909 schließlich am »Kaiser Jubiläums-Stadttheater« (also der heutigen Wiener Volksoper). Die Staatsopern-Erstaufführung fand erst 1926 statt.Sichern sich Ihre Tickets für einen vergnüglichen Opernabend in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at.
(Quelle: wiener-staatsoper.at)
