• Adriana  Lecouvreur

    Adriana Lecouvreur

    Oper von Francesco Cilèa Staatsoper Wien
    Opernring 1
    1010 Wien
     

    Adriana Lecouvreur Staatsoper Wien Sa 05.Sep 2026 19:00
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    Adriana Lecouvreur Staatsoper Wien Di 08.Sep 2026 19:00
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    Adriana Lecouvreur Staatsoper Wien Fr 11.Sep 2026 19:00
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    Adriana Lecouvreur Staatsoper Wien Mo 14.Sep 2026 18:30
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    Die ge­fei­er­te Schau­spie­le­rin Adriana Lecouvreur liebt den Gra­fen Mau­ri­zio, der sei­ne Be­zie­hung zu ihr ge­heim hält. Auch die Fürs­tin von Bouil­lon be­gehrt ihn.

    Aus Ei­fer­sucht lässt sie Adria­na ei­nen ver­gif­te­ten Veil­chen­strauß zu­kom­men. In­tri­gen und Miss­ver­ständ­nis­se spit­zen sich zu, wäh­rend Mau­ri­zio zwi­schen den Frau­en steht. Adria­na er­kennt zu spät den Ur­sprung des Ge­schenks und stirbt an des­sen Wir­kung, im Glau­ben an Mau­ri­zi­os Lie­be.

    Die In­sze­nie­rung von Sir David McVicar spielt in der Ori­gi­nal­zeit der Hand­lung, al­so im Pa­ris des Jah­res 1730. Der Re­gis­seur ver­mied be­wusst je­de Trans­for­ma­ti­on in ei­ne an­de­re Epo­che, da sei­ner Mei­nung nach so­wohl die Ge­schich­te als auch die Fi­gu­ren­kon­stel­la­tio­nen und Fi­gu­ren­ty­pen da­durch nur be­schä­digt oder un­ver­ständ­lich wür­den. Dem­ent­spre­chend wird das Pu­bli­kum auch op­tisch in ei­ne spät­ba­ro­cke Zeit ent­führt und da­mit Zeu­ge ei­ner längst un­ter­ge­gan­ge­nen Welt.
     
    Der Kom­po­nist Francesco Cilea setzt aus­ge­hend vom ita­lie­ni­schen Ve­ris­mo ne­ben ei­ner poin­tier­ten, raf­fi­niert-ver­äs­tel­ten Klang­spra­che und schmach­tend-schat­tier­ter Me­lo­di­en­kraft auch das Me­lo­dram als ef­fekt­vol­les und im Thea­ter­kon­text stim­mi­ges Stil­mit­tel ein. In die durch­kom­po­nier­te Form plat­ziert er pro­mi­nen­te In­seln wie Adri­a­nas be­rühm­te Arie »Io son l‘umile an­cel­la« oder das eben­so be­kann­te, dunk­le »Acer­ba vo­lut­tà« der gift­mor­den­den Bouil­lon – Glanz­punk­te, die sich auch in zahl­rei­chen Kon­zert­pro­gram­men be­währt ha­ben.
     
    Es gibt Künst­le­rin­nen und Künst­ler, die sich mit nur ei­nem ein­zi­gen Werk dau­er­haft in die Kul­tur­ge­schich­te ein­ge­schrie­ben ha­ben. Der ita­lie­ni­sche Kom­po­nist Francesco Cilea ist ei­ner von ih­nen. Auch wenn er auf ei­ne Rei­he von Büh­nen­wer­ken ver­wei­sen konn­te, wird sein Na­me stets mit sei­ner wich­tigs­ten Oper Adriana Lecouvreur ver­bun­den blei­ben. Cilea, Zeit­ge­nos­se Puccinis und mu­si­ka­li­scher Hoff­nungs­trä­ger im Ita­li­en des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­derts, konn­te mit die­sem Vier­ak­ter je­den­falls den Er­folg sei­nes Le­bens ver­bu­chen.
     

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    (Quelle: wiener-staatsoper.at)