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Opernring 11010 Wien
Der fliegende Holländer Staatsoper Wien Mi 22.Apr 2026 19:00 replace me !Der fliegende Holländer Staatsoper Wien Sa 25.Apr 2026 19:00 replace me !Der fliegende Holländer Staatsoper Wien Mi 29.Apr 2026 19:00 replace me !Der fliegende Holländer Staatsoper Wien So 03.Mai 2026 19:00 replace me !Der fliegende Holländer Staatsoper Wien So 30.Mai 2027 replace me !Der fliegende Holländer Staatsoper Wien Do 03.Jun 2027 replace me !Der fliegende Holländer Staatsoper Wien So 06.Jun 2027 replace me !Der fliegende Holländer Staatsoper Wien Do 10.Jun 2027 replace me !Die Seemannstochter Senta hat Mitleid mit der jahrhundertealten Sagengestalt des Fliegenden Holländers.
Dieser wurde von Satan verdammt, so lange die Weltmeere befahren zu müssen, bis ihn eine Frau durch ihre Treue von diesem Fluch befreit. Als Sentas Vater eines Tages gemeinsam mit einem geheimnisvollen Mann von einer langen Reise heimkehrt, erkennt Senta als Einzige in dem düsteren fremden Kapitän den Fliegenden Holländer. Um den Preis der Selbstvernichtung entscheidet sie sich, ihn zu erlösen.
Regisseurin Christine Mielitz und ihr Ausstatter Stefan Mayer verstehen die Schiffe Dalands und des Holländer als Abbild der gesamten Welt, des Lebens an sich, in denen wir uns alle zurechtfinden müssen. Dementsprechend erhalten auch die Szenen am Land die Anmutung eines Schiffinneren. Eine besondere Farbe stellt in dieser Produktion darüber hinaus die Farbe Rot dar: sie symbolisiert das Blut, die Revolution, aber auch einen Gefangenenraum, den Psychoraum des Holländers, in den er immer wieder andere hineinlockt und vernichtet.
Richard Wagner schrieb mit dem Fliegenden Holländer eine für die damalige Zeit in ihrer harmonischen Struktur, Instrumentation, Figurenzeichnung und Stuckdramaturgie ungewohnt neuartige Oper. Das Werk ist zwar noch den Komponistenvorbildern Weber und Marschner verpflichtet und zeigt zugleich in Ansätzen noch das Schema der italienischen Nummernoper, lässt aber in ihrem Gesamtzugriff schon deutlich den künftigen Meister des Musikdramas erahnen.Richard Wagner begegnete der mit ironischer Verve erzählten alten Spukgeschichte vom Fliegenden Holländer bei Heinrich Heine. Was Wagner am Stoff interessierte, war einerseits die mythische Figur des nicht zur Ruhe kommenden, umherwandernden Untoten und der Gedanke des »Weibes der Zukunft«, eine Frau, die durch selbstlose Liebe in der Lage ist, die Erlösung des Verfluchten zu bewerkstelligen. Zunächst schrieb Wagner für Paris einen Entwurf in französischer Sprache, der aber abgelehnt wurde. Daraufhin verfasste er einen deutschen Prosaentwurf und später das entsprechende Libretto. Der Großteil der Musik entstand wenig später in nur wenigen Monaten.
Wagners ursprünglicher Intention war eine, die rasante Dramatik der Handlung betonende, einaktige Oper. Diese Konzeption stieß schon vor der Uraufführung auf Kritik, sodass Wagner das Werk nachträglich in drei voneinander getrennte Akten gliederte bzw. entsprechende Aktschlüsse nachkomponierte. In späteren Jahren folgten zusätzliche Veränderungen und Überarbeitungen Wagners. Die aktuelle Produktion an der Wiener Staatsoper feierte 2003 ihre Premiere und zeigt die ursprünglich von Wagner angedachte pausenlose Urfassung.
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(Quelle: wiener-staatsoper.at)
