-
Opernring 11010 Wien
Così fan tutte Staatsoper Wien Sa 13.Jun 2026 19:00 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Mo 15.Jun 2026 19:00 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Mi 17.Jun 2026 19:00 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Fr 19.Jun 2026 19:00 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Fr 16.Apr 2027 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Mo 19.Apr 2027 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Fr 23.Apr 2027 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Mo 26.Apr 2027 replace me !Così fan tutte Staatsoper Wien Do 29.Apr 2027 replace me !Don Alfonso erklärt Guglielmo und Ferrando, es sei durchaus möglich, dass ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligi untreu werden könnten – wie alle Frauen.
Eine Wette wird geschlossen, und Don Alfonso heuert Despina als Intrigenhelferin an, die Angestellte von Fiordiligi und Dorabella. In Verkleidung gelingt es den Männern schließlich, die Verlobte des jeweils anderen zu verführen. Nachdem Don Alfonso und Despina die Intrige aufgelöst haben, bleibt es den vier jungen Liebenden überlassen, mit den Konsequenzen aus der Geschichte umzugehen.
Barrie Koskys Inszenierung von Così fan tutte entführt das Publikum ins Theater im Theater: Dort inszeniert Don Alfonso mit seinen vier jungen Darstellerinnen und Darstellern ein Liebesexperiment. Die vier sind talentiert: Spätestens im zweiten Akt ist nicht mehr zu unterscheiden, was echt ist und was gespielt, was inszeniert und was eskaliert.
Barrie Kosky: »Ich habe mich gefragt: Was wäre ein Setting, in dem man damit spielen kann, was echte Emotion und was gespielte Emotion ist; was das Annehmen einer Rolle, eines Kostüms oder einer Haltung zur Liebe bedeutet? In was für einem Raum kann man die Emotion auf Kommando starten und wieder stoppen, in sie eintreten, aus ihr aussteigen und sie auch noch kommentieren? Was wäre das für eine Welt? Irgendwann wurde mir klar: Es ist der Probenraum.«
Aus der Zeile Così fan tutte schuf Mozart die Kennmelodie des Werks. Gesungen erst gegen Ende des zweiten Aktes, ist sie in der Ouvertüre schon ab dem achten Takt zu hören. Nach dem schmeichelnden Oboensolo schleicht sich die berühmte »Bettelkadenz« geradezu davon: drei Terzschritte nach unten, im piano eine wehmütige Verzögerung nach a-Moll, eine Pause wie zum Nachdenken. Bemerkenswert Mozarts Komposition des für das Werk kennzeichnenden Maskenspiels der Gefühle: Erfasst die ruhige Melancholie des Terzettino »Soave sia il vento« im ersten Akt nicht den Generalintriganten Don Alfonso im selben Maße wie die beiden Frauen, die ihre Männer auf dem Schlachtfeld glauben? Klingt Ferrandos Zuneigung zu Fiordiligi im Duett der beiden im zweiten Akt nicht ebenso »echt« wie kurz davor seine Verzweiflung in der Kavatine »Tradito, schernito?« Mozarts Meisterschaft als dramatischer Komponist erreicht hier einen hintergründigen Höhepunkt.Lorenzo Da Ponte hatte das Libretto ursprünglich für Antonio Salieri geschrieben, betitelt mit La scuola degli amanti, dem heutigen Untertitel. Warum Salieri die Vertonung nach wenigen Versuchen (die in Fragmenten erhalten sind) abbrach, ist nicht bekannt. Bekannt, aber nicht zu belegen, ist die Vermutung, dass vor allem Mozart eine Verwechslung der neuen Oper mit Salieris beliebtem dramma giocoso La scuola de’ gelosi (Die Schule der Eifersüchtigen, UA 1778 in Venedig) vermeiden wollte und darum Così fan tutte als Titel vorschlug.Sichern sich Ihre Tickets für einen vergnüglichen Opernabend in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at.
(Quelle: wiener-staatsoper.at)
